Wiesenwehrrodeo 2013 from Epic Walter on Vimeo.
Freitag, 22. März 2013
Wiesenwehrrodeo 2013
„ feucht und matschig“ . So lässt sich das Wiesenwehrrodeo 2013 wohl am besten beschreiben. Auch in diesem Jahr hatte Max Münchow zusammen mit dem WSC Dormagen eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt. Leider war diesmal der Wettergott nicht so genädig. Trotzdem zog es ähnlich viele Teilnehmer Richtung Neuss wie schon im Vorjahr und sorgten damit für einen spannenden Wettkampf. Besonders bei den Herren war die Leistungsdichte sehr hoch. Aber auch bei den Damen und Junioren, sowie C1 –Fahrerin gab es einiges zu sehen. Zuschauer waren dieses Jahr auf Grund des schlechten Wetters nicht so zahlreich anzufinden. Das hatte auf die gute Stimmmung allerdings keinen Einfluss und so ging es mit großer Vorfreude nach dem Wettkampf Richtung Dormagen zum Bootshaus des SC Dormagen, wo auch in diesem Jahr wieder eine legendäre Aftershow-Party stattfand. Aber seht einfach selbst und bis zum nächsten mal;)
Gruß Eric
Donnerstag, 7. März 2013
Curragower is situated in the heart of Limerick city, overlooked by an 800 year old castle and is Ireland's best freestyle feature. The falls are formed when the river Shannon drops over a rock ledge at the right tide. Around 2 hours before low tide the waves begin to form.
The wave itself is pretty big and has two main sections, on surfers left is a breaking section and a curling shoulder, I tend to stay on the left as its easy to carve out and get to the top of the wave quickly, this can be great in competitions.
On the right is a slower but bigger green shoulder, this is a great place for beginners but it can be quick flushy and unpredictable on certain levels but it still can make you go big.
I have been paddling the wave since I was 15 and have always wanted to document it by making a video and after about 4 months of taking and editing footage, countless amounts of computer crashes and only a handful amount of paddling days I eventually got a Gower edit together. Because the wave is out in the middle of the river you cant leave your camera rolling on the side of the bank so we filmed with a combinations of taking breaks and taking turns staying on the side of the bank filming.
It was great seeing the lads like Barry Loughnane and Moe Kelleher throwing big behind the lens but filming breaks were short lived as everyone was keen to get back on the wave.
I got to test out my new 197 Streamlyte Freeway Elites on the wave for the first time last November and MAN are they powerful. I have been switching between blades constantly for nearly a year before I got my hands on the Freeways and I couldn't believe the difference they make. I really noticed a big difference when trying to paddle onto the wave from the eddy which can be extremely difficult at times, the blades have a very longer face than the average blade, which really helps you grasp the water to add every extra bit of power to every stroke.
I also got a quick go in the Pyranha Jed and I was very impressed. The boat is very fast and loose on a wave which actually made spinning very fun, I think I spent about 5-10 minutes out on the green just doing spins on the spot. The tail on the boat is slightly longer than the front of the boat which makes it noticeably fast, carve extremely well and pushes the boat further down the wave, I really noticed this when paddling on little gower (small green wave, near the bank) where the Project X would simply flush off the Jed could surf all day. My only criticism was that the nose of the boat tended to dip or nose dive on the main wave on occasion, this would happen when I was sitting low and relaxed on the wave but it never resulted in a flush or an ender. I definitely would recommend this boat and I cant wait to give it another go.
So here is the video hope you enjoy.
Mittwoch, 27. Februar 2013
Paddling Hugo - Check it out
Was macht man, wenn die Schneeschmelze noch nicht so richtig einsetzen will. Na man beschäftigt sich anderweitig ;)
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| Hugo in Kapstadt im Sommer |
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| Wasserfälle wie im Großen |
Vor allem sein neuer Streifen "Paddling Hugo - Snowkayak big air" müsst ihr euch reinziehen
https://www.facebook.com/photo.php?v=414402918647017&set=vb.306231296130847&type=2&theater
Viel mehr Bilder und auch bald ein weiteres Video findet ihr auf Hugo's Facebook Fanpage.
Check it out on facebook and LIKE him.
https://www.facebook.com/paddling.hugo
Dienstag, 19. Februar 2013
Chile Part 1: Rio Claro
Nach einer schönen Zeit am Apurimac in Peru war es an der
Zeit die lange Reise nach Peru anzutreten. Da wir kein Auto hatten, und leider
auch keinen Privatjet – blieb nur mehr der Bus über.
Mit 4 Kajaks im Schlepptau leider mehr als eine Mission – denn es gibt so gut
wie nie genug Platz in den Bussen, vor allem in den Doppeldeckern. Knappe 3000
KM hatten wir zu meistern bis nach Santiago de Chile, dabei mehrere Umstiege
unter anderem in Arequipa, bei der Grenze und in Arica. .
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| nach langer Fahrt von Peru nach Chile endlich etwas chillen in Arica |
Im Großen und Ganzen läuft das ganze Theater
immer gleich ab. Man geht zum Schalter und erklärt dass man Kajaks mit hat für
die man natürlich auch bereit ist zu zahlen – natürlich ist es immer alles
„null problemo“, natürlich. Wenn dann der Bus kommt ist das erste was der
Buschaffeur sagt – NEIN, sicher nicht, geht unmöglich. Nach ewigen Diskussionen
(danke Bernie) heißt es dann entweder ordentlich löhnen oder im schlimmsten
Fall auf einen neuen Bus warten. Bis nach Arica schafften wir es dann doch
irgendwie, nachdem uns ein Double von Steven Seagal über die Grenze brachte.
Dort verbrachten wir 2 Tage und Chris 30er.
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| Sonnenuntergang in Arica |
Dann ging es nochmal 33 Stunden
durchgehend im Bus nach Santiago. Da wir Verspätung hatten, fuhren wir um 2 Uhr
nachts nicht mehr in den Bahnhof, sondern wurden einfach auf offener Straße mit
all unserem Equipment und 4 Booten rausgeschmissen. Super toll, mitten in
Santiago mit so viel Gepäck das wir es auf einmal nicht mal tragen konnten …
Wir übernachteten im nächsten Hotel um die Ecke – einem klassischen
Stundenhotel. Das erkannten wir aber erst nachdem wir bereits eincheckten.
Sicher das grindigste Hotel in dem ich je war. Sogar die Matrazen waren durch
diverse Aktivitäten schon richtig durchgebogen….
Ziemlich fertig von den letzten Tagen organisierten Cati,
Chri und Ich am nächsten Tag endlich ein Auto am Flughafen. So schnell es ging
fuhren wir raus aus der Stadt und zum Rio Claro – wir alle brauchten wieder mal
Erfolgs- und Glückserlebnisse auf diese anstrengenden Tage zuvor. Vor allem war
ich es ordentlich satt mein Kajak durch Südamerika spazieren zu fahren..
Doch die guten Zeiten bekamen wir Gott sei Dank auch. Zwar
war der Wasserstand schon sehr nieder am Claro, doch trotzdem war es eine super
geile Zeit. Traumhaftes wolkenloses Wetter, ein super entspannter Campingplatz,
ein Auto (!!!) und ein Hammerbach mit
zahlreichen Stufen und Wasserfällen ließen unsere Kajakherzen endlich wieder
höher schlagen. Die oberste Section, 22 Saltos, ist vielleicht ein bisschen
schwierig zu finden. Der Streckenabschnitt ist eine tiefe Schlucht mit
zahlreichen Stufen und Drops die super lustig sind. Man sollte allerdings
vielleicht doch jemanden dabei haben der sich auskennt. Wenn man schnell ist
und die Strecke kennt kann man ziemlich flott unterwegs sein, Matt und Ich
paddelten Sie mal in 12 Minuten.
| Bernie in der ersten Stufe der 22 Saltos |
| Luki an der zweiten Stelle - Achtung: hier brechen auch schon gerne mal Paddel ab... :) |
| Die Atmosphäre in der Schlucht ist unbeschreiblich und unvergleichbar |
| Chri auf meinem Lieblingsdrop der 22 Saltos: der Skijump |
Die Schlucht im Mittelteil entschieden wir uns
aufgrund des Wasserstandes nicht zu fahren – der Aufpall bei einem der Drops
(Caracol – der Korkenzieherwasserfall) soll dann sehr sehr hart werden. Wir
hörten Geschichten von Knock-Outs, gebrochenen Beinen und Rücken, und entschieden uns das ganze mal besser zu
verschieben.
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| Cati an einem der wunderschönen Strände, wenn nur das Wasser nicht so Ar.. kalt wäre ... :) |
Am letzten Tag paddelten
wir noch die Siete Tazas, eine kurze Section mit ziemlich anstrengendem Ein-
und Aussteigen in und aus der Schlucht. Trotzdem lohnenswert.
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| Luki am ersten Drop der Siete Tazas |
Nach der coolen und entspannten Zeit am Rio Claro ging es schließlich auf Richtung Pucon – dem Epicenter des Kajaksports in Chile und unserem heiß hergesehnten Ziel unserer langen Reise. Dort erwartete uns eine geniale Zeit, alte Freunde, und vor allem Hammer Flüsse. Dazu mehr im nächsten Teil.
Mittwoch, 6. Februar 2013
Chile part 2
After awesome paddling on Rio Baker we went vack to Pucon and run some rivers along the way.
Parque Nacional Nahuel Huapi near Bariloche, Argentina
Left channel of Rio Manso waterfall
Another nice drop on Rio Manso
Rio Fuy
First drop on Rio Gol Gol
Rio Gol Gol
Salto Indio
Back in Pucon on RIo Palguine
Upper Palguine
Middle Palguine
Parque Nacional Nahuel Huapi near Bariloche, Argentina
Left channel of Rio Manso waterfall
Another nice drop on Rio Manso
Rio Fuy
First drop on Rio Gol Gol
Rio Gol Gol
Salto Indio
Back in Pucon on RIo Palguine
Upper Palguine
Middle Palguine
Dienstag, 22. Januar 2013
Chile part1
Here are some photos from my winter trip to Chile. First part is from Pucon and our traveling south to Rio Baker.
Our crew: Honza Lasko, Eva Fillova, Kuba Suchy, Tomo Andrassy, Palo Andrassy
and our new friend - Tarantula
There are so many nice rivers between Santiago and Pucon. One of them is Rio Truful Truful
Last drop on Truful Truful
Beautiful lake near Rio Laja
Good times in Pucon
Rio Puesco, one of the best rivers in Pucon area
Rio Fuy had lots of water and we enjoyed it so much. Just the weather was freezing cold.
Christmas in Cara del Indio on Rio Futaleufu
Our Christmas present - Inferno gorge on Futaleufu
Entrada - first rapid in Inferno gorge
Long drive from Futa to Baker
La Confluencia - beginning of fun part of the Rio Baker
first rapid will introduce you to the magnitude of Baker
Scauting the first gorge of Rio Baker
Rio Baker is one of the biggest and best rivers i have ever paddled.
Tomo running the S-bend
And the scenery around the river is just as incredible as the river itself.
Our crew: Honza Lasko, Eva Fillova, Kuba Suchy, Tomo Andrassy, Palo Andrassy
and our new friend - Tarantula
There are so many nice rivers between Santiago and Pucon. One of them is Rio Truful Truful
Last drop on Truful Truful
Beautiful lake near Rio Laja
Good times in Pucon
Rio Puesco, one of the best rivers in Pucon area
Rio Fuy had lots of water and we enjoyed it so much. Just the weather was freezing cold.
Christmas in Cara del Indio on Rio Futaleufu
Our Christmas present - Inferno gorge on Futaleufu
Entrada - first rapid in Inferno gorge
Long drive from Futa to Baker
La Confluencia - beginning of fun part of the Rio Baker
first rapid will introduce you to the magnitude of Baker
Scauting the first gorge of Rio Baker
Rio Baker is one of the biggest and best rivers i have ever paddled.
Tomo running the S-bend
And the scenery around the river is just as incredible as the river itself.
Sonntag, 20. Januar 2013
Perutrip 2012
Perutrip 2012
Nach einer langen und arbeitsreichen Sommersaison wollten mein Bruder Chris und Ich uns wieder für gewisse Zeit aus dem Staub machen um ein bisschen abzuschalten und natürlich zu Kajaken. Bei meinem letzten Trip in Neuseeland lernte ich Matt, einen jungen Kajaker aus Wales, kennen, der darauf hin gleich die Sommersaison bei uns arbeitete. Auch er war motiviert für ein bisschen Kajakaction. Monatelang änderten sich unsere Vorstellungen, wohin denn die Reise hingehen sollte, fast täglich. Zufällig kam im Sommer auch noch der peruanische Raftguru Willie zu uns, der wie sich später herausstellte Matt schon von Nepal kannte.
Nach einer kleinen Reunion in der Weltmetropole Johnsbach, verbrachte er auch sogleich einige Monate bei uns in Österreich. Die Welt ist halt doch ein Dorf, in diesem Fall eines mit ca. 110 Einwohnern. Schnell war klar, heuer geht’s mit Willie zusammen nach Peru. Da wir aber auch Chile nicht missen wollten, entschlossen wir uns auch noch ein Monat Chile dranzuhängen, man gönnt sich ja sonst nichts. Aus einer vorerst 4-köpfigen Crew, wurden schnell 7, oder vl 6 ½ (sorry Cati ;)). Meine Freundin Cati, unser Kajaklehrer Bernie und ein Freund von Matt names Andrew entschlossen sich uns zu begleiten. Am 18.10 war es dann so weit. Alles lief glatt und wir landeten trotz verschiedenen Abflugländern alle gemeinsam in Cusco in Peru.
Aller Anfang war schwer, so dauerte es eine Weile bis sich die große Gruppe mit so vielen unterschiedlichen Interessen endlich einig wurde was genau am Programm stehen sollte. Schwierig auch, weil die meisten Trips Multidays waren und oft im sehr sportlichen Bereich. Wir brauchten für den Anfang jedoch etwas das mittelschwer sein sollte da nicht alle so sattelfest im Boot saßen und auch mit dem Raft befahren werden konnte.![]() |
| Touristenameisenhaufen - Macchu Picchu |
Nach einer kleinen Reunion in der Weltmetropole Johnsbach, verbrachte er auch sogleich einige Monate bei uns in Österreich. Die Welt ist halt doch ein Dorf, in diesem Fall eines mit ca. 110 Einwohnern. Schnell war klar, heuer geht’s mit Willie zusammen nach Peru. Da wir aber auch Chile nicht missen wollten, entschlossen wir uns auch noch ein Monat Chile dranzuhängen, man gönnt sich ja sonst nichts. Aus einer vorerst 4-köpfigen Crew, wurden schnell 7, oder vl 6 ½ (sorry Cati ;)). Meine Freundin Cati, unser Kajaklehrer Bernie und ein Freund von Matt names Andrew entschlossen sich uns zu begleiten. Am 18.10 war es dann so weit. Alles lief glatt und wir landeten trotz verschiedenen Abflugländern alle gemeinsam in Cusco in Peru.
Gefangen im Tambopata-Dschungel: Kampf gegen Mosquitos, Flachwasser und den eigenen Vogel im Kopf
Willie empfahl uns den 10-Tages-Multiday Tambopata, ein Trip durch den Dschungel Perus mit Wildwasser III-IV. Nach anfänglichem Zögern entschlossen wir uns den Trip zu machen. Vorher hatten wir noch ein kleines Warmpaddeln am Urumbamba (WW III-IV) bevor wir die 18-stündige Anfahrt zum Dschungel antraten. Die Anfahrt war – interessant – großteils auf der Ladefläche eines LKW´s über einen 5000 Meter Pass inkl. Ziegelladen und Zementsacktragen zwischendurch bis zu unserer ersten Gringo-Schmiergeld-Steuer bei einem korrupten Polizistenschw…indler.
Die Anfahrt war schon anstrengend, vor allem wurden wir um 2 Uhr morgens einfach im Dschungel rausgeschmissen, die erste Nacht war also eher ungemütlich. Tja, da hatten wir ja noch keine Ahnung … Geplagt von den ersten Mosquitos am Morgen brachen wir schließlich auf. Der erste Tag war OK, Wildwasser bis Stufe III und schöne Umgebung. Das Tragen der kurzen Hose am ersten Tag machte sich gleich bemerkbar und so sahen meine Füße nach wenigen Stunden aus wie ein Ribiselkuchen und schwollen ungefähr aufs doppelte an – na toll.
Am zweiten Tag hatten wir am Nachmittag endlich richtiges Wildwasser, und es schien nicht aufzuhören. Anscheinend hatten wir satt Wasser und die Rapids kamen einer nach dem anderen daher. Vergleichbar mit Kummerbrücke bei ordentlich Wasser und gutem Gefälle. Wir erwischten sehr spät bei Dunkelheit (ca. gegen halb 6 abends) einen Spot zum Schlafen.
so ungemütlich wars gar nicht :)
Die Anfahrt war schon anstrengend, vor allem wurden wir um 2 Uhr morgens einfach im Dschungel rausgeschmissen, die erste Nacht war also eher ungemütlich. Tja, da hatten wir ja noch keine Ahnung … Geplagt von den ersten Mosquitos am Morgen brachen wir schließlich auf. Der erste Tag war OK, Wildwasser bis Stufe III und schöne Umgebung. Das Tragen der kurzen Hose am ersten Tag machte sich gleich bemerkbar und so sahen meine Füße nach wenigen Stunden aus wie ein Ribiselkuchen und schwollen ungefähr aufs doppelte an – na toll.
Am zweiten Tag hatten wir am Nachmittag endlich richtiges Wildwasser, und es schien nicht aufzuhören. Anscheinend hatten wir satt Wasser und die Rapids kamen einer nach dem anderen daher. Vergleichbar mit Kummerbrücke bei ordentlich Wasser und gutem Gefälle. Wir erwischten sehr spät bei Dunkelheit (ca. gegen halb 6 abends) einen Spot zum Schlafen.
Non-Stopp Bigwater am Tag 2, Chri im ersten der so genannten "5 Monsters"
![]() |
| Galamenü - unser Huhn musste am 2. Tag dran glauben |
Motiviert auf das was noch kommen sollte starteten wir am nächsten Morgen. Aber – es kam nichts, und nichts, und wieder nichts. Trotz der wirklich schönen Dschungellandschaft warteten wir Tag für Tag auf ein bisschen Wildwasser. Der frühe Optimismus legte sich auch bei jedem früher oder später. Denn 8 Stunden auf WW 1 paddeln kann man sich irgendwann nicht mehr schön reden. Einige Ungereimtheiten in der Gruppe, teilweise durch Krankheiten oder die Milliarden Mosquitos die einem ständig im Gesicht schwirrten, machten sich langsam breit und ließen die Stimmung sinken.
Das ganze fühlte sich nicht wirklich an wie Urlaub, und der Dschungelvirus zerrte an unseren Nervensträngen. Im Nachhinein wohl das Wutbewältigungsseminar, das die meisten von uns gemacht hatten. Denn wenn du dort unterwegs bist, hast du keine andere Wahl als durchzubeißen und zum Ende zu paddeln. Es gibt keine Straße, keinen Weg oder irgendeine Möglichkeit abzubrechen. Nach 8 Tagen erreichten wir endlich die Zivilisation, nahmen 6 Stunden ein Motorboot um die letzen 200 KM (ungefähr) Flachwasser von den glaube ich 600 KM Gesamtkilometern über die Bühne zu bringen. Ausgeschlaucht und ziemlich fertig nahmen wir ein 10 Stunden langes Taxi zurück nach Cusco. Andrew, Matt´s Freund aus Wales packte nach einem großen Theater sogleich seine Koffer und brach die Reise ab. Wir chillten ein paar Tage im Hostel und fanden nach einigen Tage und einer großen Aussprache wieder alle zusammen – Gott sei Dank. Nach vielen Planänderungen war klar, wir mussten doch noch auf den Apurimac damit sich der Peru Trip zumindest ein bisschen für uns auszahlt.Rio Apurimac - Wildwasser vom Feinsten
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| Matti booft um sein Leben in der ersten 5er Stelle des Black Canyon. Das Loch ist deutlich größer als es aussieht und vor allem seicht... |
Auch Willie war trotz eines traurigen Familienunglücks mit dabei mit seinem Raft. Auf seinem „Hausbach“ hatte er auch noch 3 motivierte Amerikaner mit dabei, die neben Cati Platz im Raft fanden. Willie war der erste der den Black Canyon, die Sektion über der Commercial Section, mit dem Raft befahren hatte. Außerdem war in einem Safety-Raft noch der Peruaner Victor mit von der Partie. Bernie, Chris, Matt und ich im Kajak. Auch der Apurimac war, wie der Tambopata, ziemlich braun, manchmal sogar richtig dunkelrot durch einige Regenfälle in den Vortagen. Wenn man Glück hat ist das Wasser blau und glasklar.
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| Camplife am Apurimac, geniale Campspots |
Der Apurimac war endlich das auf was wir gewartet hatten. Non-Stop-Action mit endlosen Katarakten, Schwällen und traumhaften Landschaften und Schluchten. Ein sehr wuchtiger, teilweise auch sehr gefährlicher Fluss. Vergleichbar mit Teufelsschlucht bei viel Wasser – nur größer. Die 5er Stellen haben es in sich – Linie treffen oder in einem der vielzähligen grausligen Syphone sein Glück probiern. Vor allem bei unserem Wasserstand extrem sportlich, aber alles umtragbar.
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| die Stelle danach sollte man besser umtragen ... |
Ganze 5 Tage waren wir am Fluss unterwegs, und an jedem Abend beim Lagerfeuer blickten wir auf traumhaftes Wildwasser zurück – so schön kann es sein. Zwar gab es auch ein paar Mosquitos, aber nicht so viele wie im Dschungel…
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| Matt in der Ausfahrt zu Portage (V) |
Nach dem Apurimac ging es Richtung Chile, über 4000 Kilometer mit 4 Kajaks und mit dem öffentlichen Bussen – tolle Idee ...
Tipps und Fazit von Peru:
1) Fahr dort mit Leuten hin die alle das gleiche wollen – vorzüglich schwere, anstrengende Multidays im Neuseeland-Style (=Syphonausweichsfahrten)2) Organisier dich vorher richtig über die Trips
3) Logistik ist das Schwierigste. Am besten ein Auto mieten in Cusco oder Lima
4) Kübelweise Mosquitospray mitbringen
5) zahl nicht mehr als 100 Dollar für den Macchu Picchu
6) Party in Cusco muss sein – Everyday Saturday
7) Lern zu verhandeln, oder du bist eine arme Sau
8) Spezialtipp: Fahr mit einem Playboat auf den Tambopata
Chilebericht kommt bald!
Luki & Chris
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